Biographie

Paweł Fundament

Tenor. Er ist Absolvent der Gesangsabteilung der Staatlichen Musikoberschule Władysław Żeleński in Krakau in der Klasse von Dr. hab. Jacek Ozimkowski. Sein Gesangsstudium setzte er an der Fakultät für Gesang und Schauspiel der Musikakademie in Krakau in der Sologesangsklasse von Prof. dr hab. Agnieszka Monasterska.


Zweimal nahm er an Kursen der Internationalen Bachakademie Stuttgart von Helmuth Rilling unter der Leitung von Lothar Odinius teil. Er nahm auch an den Kursen von Prof. Ryszard Karczykowski und Dariusz Grabowski.


Er war Halbfinalist des 1. Europäischen Tenorwettbewerbs. Jan Kiepura in Sosnowiec.


Als Solist arbeitete er mit Dirigenten wie Stanisław Gałoński, Krzysztof Penderecki, Helmuth Rilling, Tadeusz Strugała zusammen.


Das Repertoire umfasst viele Oratorien- und Kantatenstimmen sowie Lieder polnischer und ausländischer Komponisten.

Gemeinsam mit der Musikakademie in Krakau nahm er als Solist an zahlreichen Opern- und Operettenaufführungen auf der Bühne der Krakauer Oper teil.

In den Jahren 2001 – 2012 trat er als Kammersänger in der Madrigalistengruppe Capella Cracoviensis auf. Mit dieser Band machte er viele Aufnahmen und das Album „Offertoria et Communiones Totius Anni (1611)“ von Mikołaj Zieleński erhielt den Fryderyk-Preis 2009 in der Kategorie „Früh- und Barockmusikalbum des Jahres“.

Seit 2012 ist er mit dem Chor der Krakauer Philharmoniker verbunden Karol Szymanowski und in den Jahren 2014-2021 beim Polnischen Rundfunkchor in Krakau, mit dem er viele Album- und Konzertaufnahmen machte. Unter der Leitung von Agnieszka Bennett-Budzińska machte er die erste CD-Aufnahme aller 150 Psalmen von Mikołaj Gomółka. Diese Aufnahmen wurden 2021 mit dem Fryderyk Award ausgezeichnet. 2019 nahm er als Solist an einem vom Polnischen Rundfunkchor unterzeichneten Konzert teil, das im Konzertstudio des Polnischen Rundfunks stattfand. W. Lutosławski unter der Leitung von John Butt, zusammen mit dem {OH} Historical Orchestra, mit Bartłomiej Pękiels „Missa La Lombardesca“. Er war auch Mitglied des Künstlerischen Rates des Polnischen Rundfunkchors.

Unter der Leitung des Komponisten spielte er eine Solopartie in Krzysztof Pendereckis „Sieben Tore Jerusalems“ sowie eine CD-Aufnahme für die Kompanie Dux (0546). Das Album erhielt den „Pizzicato’s Supersonic Award“ und die „Le Ring Classiqueinfo“ Auszeichnungen sowie den Arte TV Award. Außerdem spielte er den Solopart in Karol Szymanowskis „Harnasie“ unter der Leitung von Tadeusz Strugała in der Krakauer Philharmonie. Er trat auch mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Piotr Gładki auf. Er trat mit Wiesław Ochman und dem Masowischen Musiktheater „Operetka“ in Warschau auf.

Er ist Solist der Kammeroper in Krakau, wo er sein Operndebüt als Soliman in W.A. Mozart. Außerdem ist er Mitglied des „AUDIVI – Cracow Vocal Quartet“, das unter anderem in der Wawel-Kathedrale auftritt. Eine seiner Spezialitäten ist experimentelle zeitgenössische Musik. Immer wieder hat er die Madrigale von Agata Zubel aufgeführt, eines der schwierigsten Stücke der modernen Vokalmusik. Sein Repertoire umfasst auch viele Oratorien- und Kantatenstimmen sowie Lieder. Derzeit konzentriert er sich auf die Aufführung von Opern- und Operettenarien.

Dyskografie